Opernwerkstatt 2014

Uraufführung der Oper “In Gottes Namen“

Oper in zwei Teilen von Guido Mancusi ** Libretto: Marcus Everding

mit dem Philharmonic Volkswagen Orchestra unter der Leitung von Ulrich Kolf


Besetzung:

Bürgermeister Croll Wolf von der Burg
Pastor Hirsch Martin Dudeck
Cornett Julian Florian Fisch
Gräfin Anna Isabell Korda
Gertrud Christina Laas
Mutter ohne Namen Alla Perchikova
Reitknecht Stephan Oliver Vilzmann
Vogelbärbchen Marika Steinbach
Augustin Marco Wohlwend
Holzknecht Kurt Wolf von der Burg
Holzknecht Hieronymus Markus Licher
1. Künder Stephen Czoundy
2. Künder Lorin Wey
3. Künder Elisabeth Fruhmann
4. Künder Andreas Hörl
   
Musikalische Leitung Ulrich Kolf
Bühnenbild Hans Jürgen Burmester
Chor Wolfgan Schult


Aufführungen im Kloster Arnsburg

Premiere: Freitag, 5. September 2014 (nur für Förderer u. Mitglieder)

Samstag, 6. September 2014

 

Im Auftrag von Graf Solms schrieb der Theaterregisseur Marcus Everding ein Opernlibretto zu diesem Stoff. Der Wiener Dirigent und Komponist Guido Mancusi schreibt die Musik zu dieser Oper.

Das erklärte Ziel: Geschichte in der Gegenwart lebendig zu machen, der Fackel des religiösen Krieges die des christlichen Humanismus entgegenzusetzen. Eine regionale Legende, eingebunden im Volksmund, zum Vorbild und Allgemeinbild zu machen. Die Kunst antwortet auf Fragen der Zeit.

“In Gottes Namen“. - Ein Ausruf des Entsetzens, aber auch ein kriegerischer Schlachtruf. Wenn in Gottes Namen gefochten, gebombt und vernichtet wird, gehen Fanatismus und Religion eine unheilige Allianz ein.

Der 30jährige Krieg brachte Deutschland Grausamkeit und Leid. Der vorgebliche Streit um Konfessionen ließ verschiedene Nationen auf deutschem Boden morden, plündern, erobern. Einige Regionen traf es besonders heftig. Auch Hessen.

Aus der Geschichte bleiben Namen: Wallenstein, Ferdinand, Gustav Adolf, aber auch Legenden und theatralische Figuren. Simplicissismus, Mutter Courage und für die Region um Wetter, Grünau, Laubach, das Vogelbärbchen. Kriegsgeschichte, familiäre Tragödie, christliches Vorbild. Die unglückliche Mutter, die in den Kriegswirren durch ihre Heimat irrt, um ihren verschollenen Sohn zu finden, ist eine Schmerzensmutter, ein Fanal des Glaubens und der gelebten Menschlichkeit. Bis sie ihren Sohn findet, einen in schwedischen Diensten stehenden Offizier, ist es ein entbehrungsreicher Weg, der alles zeigt, was in dieser Epoche die Menschen bewegte und traf.

Chor, Orchester, Solisten eine große Zahl Künstler stellt sich der Aufgabe den Menschen der Region, des Landes, in Szene zu setzen, was jeden bewegt. Und wie eine Mutter Courage jeden erreichen kann, sind auch mit „In Gottes Namen“ Zuschauer von überall her zu dieser Uraufführung zu bringen.

Eine Oper. Ein Ziel. Lebendige Kunst für die Region, das Land, für alle.

Geschichte ist nie vergessbar, nur vergangen, wirkt immer in unsere Zeit. „In Gottes Namen“ will aus der Zeit in die Zeit wirken.

 

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